Boob x Kvinna till Kvinna
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Boob x Kvinna till Kvinna

Kvinna till Kvinna engagiert sich seit 25 Jahren auf der ganzen Welt für die Rechte der Frau. Heute ist Kvinna till Kvinna eine der international wichtigsten Frauenrechtsorganisation und mit 100 Partnerorganisationen in Kriegs- und Konfliktgebieten tätig. Kvinna till Kvinna will den Einfluss und die Macht von Frauen stärken, Gewalt gegen Frauen Einhalt gebieten und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass jede Frau Macht über ihr Leben bekommt.

Wir unterstützen Kvinna till Kvinna, indem wir für jedes verkaufte Chari-Tee 10 Prozent der Einnahmen an die Organisation spenden. Chari-Tee ist unser ultimatives Aufpepp-T-Shirt, das Dich und andere Mamas immer daran erinnert: „Damn you’re a good mother!“. Das Shirt macht ganz einfach ein klares Statement zugunsten von Müttern.

 

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Foto: EU-Delegation in Sarajevo

 

Fünf Fragen an Petra Tötterman Andorff

Wir haben Petra Tötterman Andorff, Generalsekretärin der Organisation Kvinna till Kvinna, fünf Fragen gestellt.

 

Was ist Dein Hintergrund? Und warum hast Du begonnen, bei Kvinna till Kvinna zu arbeiten?
Seit ich denken kann, wollte ich zu Veränderung beitragen. Dementsprechend habe ich auch die inhaltlichen Schwerpunkte während meines Studiums in Schweden und im Ausland gesetzt. Schließlich führte mich mein Weg nach New York, wo ich einen Auftrag zur Stärkung der Rechte der Frau bei der ältesten Frauenrechtsorganisation der Welt annahm, Women’s International League for Peace and Freedom.

Bei Kvinna till Kvinna wollte ich arbeiten, weil ich meinen Ehrgeiz dareinsetze, die Frauenrechte zu stärken und die Geschlechterperspektive in internationale Fragen wie Frieden und Sicherheit einzubeziehen. Als Generalsekretärin dieser Organisation ist es mir möglich, mich genau diesen Fragen zu widmen. Mein Kindheitstraum, mich für eine gleichgestelltere und friedlichere Welt engagieren zu können, ist in Erfüllung gegangen.

 

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Foto: Christopher Herwig

 

Was ist das wichtigste Ziel der Organisation Kvinna till Kvinna?
Frauenrechte müssen geschützt werden, überall und jeden Tag. Wir leben in einer Welt, in der jede dritte Frau im Verlauf ihres Lebens Opfer von Gewalt oder Missbrauch wird. Jedes Jahr werden 12 Millionen Mädchen zur Frühehe gezwungen. Und in 15 Ländern dürfen Männer ihre Frau daran hindern, eine Arbeit anzunehmen. Dies alles ist völlig unakzeptabel – und Grund für die Existenz von Kvinna till Kvinna. Wir engagieren uns tagaus, tagein für die Stärkung der Rechte der Frau, und unser Ziel ist eine gleichgestellte Welt, in der alle Frauen Macht über ihr Leben haben.

 

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Foto: Cato Lein

 

In welcher Form haben die Anstrengungen von Kvinna till Kvinna Deiner Meinung nach besonders viel bewirkt?
Kvinna till Kvinna arbeitet auf mehreren Ebenen, und die Arbeit unserer Organisation ist langfristig ausgerichtet. Wir zeigen in den Korridoren der Macht Präsenz und sorgen dafür, dass das Thema Frauenrechte auf globalem Niveau, zum Beispiel bei der UN, und auf nationaler Ebene, wie beispielsweise bei Entwürfen von Gesetzen zum Schutz von Frauen, nicht unter den Tisch fällt. Aber wir engagieren uns auch auf lokalem Niveau. So bemühen wir uns zum Beispiel darum, dass Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, Hilfe und Schutz bekommen und über ihre Rechte orientiert werden. Es ist möglich, die Welt gleichgestellter zu machen. Einen von mehreren wichtigen Erfolgen konnten wir erzielen, als wir mit unseren Partnerorganisationen dafür sorgten, dass die Frauen, die in den 1990er Jahren im Balkan-Krieg vergewaltigt wurden, nun endlich Anspruch auf Entschädigung, auch finanzieller Art, haben.

 

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Foto: Christopher Herwig

 

Welche Länder sind im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter und auf die Frauenrechte besonders fortschrittlich? Wo ist die Gleichstellung besonders bedroht?
Die Statistik besagt, dass Schweden das gleichgestellteste EU-Land ist. Weltweit gesehen liegt Norwegen auf Platz eins. Besonders bedroht ist die Gleichstellung in Ländern, in denen religiöse, konservative und nationalistische Kräfte gemeinsame Sache machen, um Frauen in eine traditionelle Frauenrolle als Ehegattin und Mutter zu zwingen und ihnen zum Beispiel das Recht auf Abtreibung zu entziehen.

 

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Foto: Christopher Herwig

 

Denkst Du, dass das Thema Gleichstellung inzwischen auf der Agenda nach oben gerückt ist?
Ja – und nein. In Schweden und in Nordwesteuropa werden Gleichstellungsfragen mehr Bedeutung beigemessen, vor allem dem Recht auf sexuelle Unversehrtheit. Man denke zum Beispiel an #metoo. In anderen Teilen der Welt, wie in Osteuropa und Brasilien, aber auch in den USA und in Ländern der arabischen Welt, heißt es, man sei in Sachen Gleichstellung „über das Ziel hinausgeschossen“; dort werden die Rechte der Frau beschränkt. In Russland zum Beispiel ist es Männern heute erlaubt, ihre Frauen zu schlagen, sofern die Gewalt keine Einlieferung ins Krankenhaus zur Folge hat.

 

 

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