Asabea Britton
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Asabea Britton

Asabea Britton

Name: Asabea Britton
Beruf: Hebamme
Wohnort: Liljeholmen in Stockholm, Schweden
Instagram: @asabea
Aktuelle Meilensteine: Boob-Model in der Herbst-/Wintersaison 2018 und Volksbildnerin zum Themenkreis Schwangerschaft/Entbindung auf Instagram @asabea. Frischgebackene Mama von Lalo
 

Erzähl doch ein wenig von Dir und Deinem Werdegang.
Ich bin das Jüngste von fünf Geschwistern einer Patchwork-Familie, wie sie heute typisch ist – mit Kindern aus mehreren Ehen und unterschiedlicher Nationalität. Zwischen uns Geschwistern besteht auch ein großer Altersunterschied, und so ist mein ältester Bruder 25 Jahre älter als ich. Meine Herkunftsfamilie war und ist bis heute sehr wichtig für mich. Wegen der Arbeit meiner Eltern sind wir viel umgezogen, und ich habe als Kind in Äthiopien, Ghana und Uganda gelebt. Das hat mich stark beeinflusst und geprägt.
 

Meine Jugend war, wie bei vielen Teenagern, ziemlich chaotisch und in meiner Umgebung machte man sich wohl Sorgen. Es dauerte ziemlich lang, bis ich wusste, was mir wichtig war und was ich aus meinem Leben machen sollte. Im Pflegewesen habe ich zum ersten Mal gemerkt: „Das ist etwas für mich“ und „Hierin bin ich richtig gut“. Endlich konnte ich Selbstvertrauen aufbauen.

 

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Asabea in 24/7 BH, 24/7 Kimono und Once-on-never-off cropped trousers
 

Wer gehört zu Deiner Familie?
Meine unmittelbaren Familienangehörigen sind mein Lebensgefährte Amat und mein Sohn Lalo, der zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Ende Mai 2018) sechs Tage alt ist.
 

Woran denkst Du zurzeit am meisten?
An meinen Sohn und daran, wie glücklich ich darüber bin, ihn zu haben.
 

In welcher Umgebung fühlst Du Dich am wohlsten?
Überall, solange ich von meiner Familie umgeben bin. Mein Zuhause ist mein absoluter Lieblingsort.
 

Warum bist Du Hebamme geworden?
Ich habe mich schon immer für die Themen Schwangerschaft und Geburt interessiert. Während der Ausbildung zur Krankenschwester hatte ich einen Sommerjob als Pflegehelferin auf einer Entbindungsstation. Dort wurde mir klar: Der Beruf der Hebamme ist mein Traumberuf.

 

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Asabea in Jaquelin Strickpullover
 

Als Hebamme weißt Du ja so ziemlich alles über das Schwangersein. Hat Dich während Deiner eigenen Schwangerschaft trotzdem etwas erstaunt?
Nein, eigentlich nicht. Ich war auf alles vorbereitet, vielleicht gerade weil ich fachlich so gut Bescheid weiß. Und ich hatte ja auch eine leichte Schwangerschaft.
 

Du hast auf Instagram Stories über die Themen Entbindung, Schwangerschaftsstreifen und Stillen informiert. Warum und mit welchen Reaktionen?
Die Infos über die Dehnungsstreifen waren eine spontane Idee, nachdem ich zunächst ziemlich unsystematisch Bilder veröffentlicht hatte, die wir bei unserer Hebammenarbeit nutzen. Der Anklang war riesig, und es wurde deutlich, wie groß der Informationsbedarf ist. Meiner Meinung nach ist Information Macht. Und ich trage auf diese Weise gern dazu bei, Menschen mehr Macht über ihr Leben und über ihren Körper zu geben. Die Resonanz war toll, und es ist großartig, dass man Menschen mit so wenig so viel helfen kann.
 

Mit welchen Mythen um Schwangerschaft und Elternschaft willst Du aufräumen?
Ich hätte gern, dass man aufhört, Schwangerschaften zu vergleichen. Wie jede Geburt ist auch jede Schwangerschaft einzigartig. Jede Mutter reagiert und erlebt sie anders, sowohl physisch als auch psychisch. Mischt Euch nicht in die Schwangerschaften anderer ein. Und hört auf, Schwangerschaftsbäuche zu kommentieren. Sie verraten nichts – auch nichts über das Geschlecht oder die Größe des Kindes oder darüber, wie es dem Kind geht. Dieses ständige Mustern des Schwangerschaftsbauchs geht der Mutter einfach nur auf die Nerven.
 

Nenne bitte drei Dinge, auf die Du in der Schwangerschaft nicht hättest verzichten wollen.
Mein Schwangerschaftskissen, meine Umstandsstrumpfhosen und die Fußmassagen meines Lebensgefährten.
 

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Asabea in Edie gestrickte Tunika
 

Was möchtest Du Deinem Kind gern mitgeben?
Ich wünsche mir sehr, dass mein Sohn ein freundlicher, empathischer und uneigennütziger Mensch wird. Ich hoffe auch, dass er nicht Teil der Machokultur wird und Frauen respektieren wird.
 

Wie sollte die Welt, in der Dein Kind aufwächst, idealerweise aussehen?
In meiner Traumwelt würden wir die Klimakrise ernst nehmen und könnten wir Maßnahmen gegen die Klimaproblematik ergreifen. In dieser Welt hätte das Patriachat ausgedient und würden die Menschen einander unterstützen
 

Was steht zuoberst auf Deiner Wunschliste?
Jetzt gebe ich vielleicht eine langweilige Antwort, aber im Moment bin ich wunschlos glücklich.

 

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