Louise Sondlo
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 Louise Sondlo

Louise Sondlo


Name: Louise Sondlo
Beruf: Personal Trainer und Mitbegründerin, SPR Athlete Factory, Stockholm, Schweden
Wohnort: Danviksklippan in Stockholm, Schweden
Instagram: @sondlo
Aktuelle Meilensteine: Boob-Model in der Herbst-/Wintersaison 2018, Eröffnung eines neuen Fitnessstudios
 

Erzähl doch ein wenig von Dir und Deinem Werdegang.
Ich bin ein klassischer „High-School-Drop-Out-Typ“ mit einem eigenen Kopf. Ich wollte immer viel. Ich habe mich nie gescheut, die Ärmel hochzukrempeln und hart zu arbeiten. Aber die traditionelle Schule war nicht mein Ding. Ich hatte Konzentrationsschwierigkeiten und habe meine Lehrer ständig in Frage gestellt. Die weiterführende Schule habe ich geschmissen, um zu jobben. Als 18-Jährige habe ich eine Stelle in einem Musikstudio angetreten, und mit nur 20 Jahren habe ich meine Tochter Mary bekommen. Die erste „richtige“ Anstellung hatte ich im Alter von 22 Jahren bei einer Werbeagentur für Mode. Ich war an Mode interessiert, aber auch daran, was sich hinter den Kulissen abspielt. Danach war ich fast zehn Jahre lang als Beraterin für verschiedene Werbeagenturen tätig.

Nach der Elternzeit mit meiner zweiten Tochter Charlie habe ich bei Nike gearbeitet. Das war ein Traumjob, denn Streetwear war mir schon immer wichtig. Ich habe viel gelernt und konnte mich stark einbringen – bis ich ausgebrannt war. Die vielen extrem temporeichen Jahre mit Dauerstress und wenig Zeit für Reflexion und Erholung haben im Burn-out geendet. Nach längerer Krankschreibung habe ich dann beschlossen, umzusatteln. Mit meinem Lebensgefährten Waldo Zapata habe ich die SPR Athlete Factory gegründet, ein Fitnessstudio mit den Schwerpunkten Funktionelles Training und Kampfsport.
 

Wer gehört zu Deiner Familie?
Mary, 17 Jahre, Charlie, 6 Jahre, und mein Lebensgefährte Waldo, 42 Jahre. Außerdem ist gerade (Juni 2018) nochmal Nachwuchs unterwegs. Des Weiteren habe ich eine tolle Mutter und ältere Schwester.
 

Woran denkst Du zurzeit am meisten?
Abgesehen davon, dass ich das Ende dieser dritten Schwangerschaft herbeisehne, denke ich vor allem daran, wer das neue Familienmitglied sein wird und wie es unsere Familie verändern wird. Ich denke auch oft an das zweite Fitnessstudio, das wir bald eröffnen werden. Es ist ein wenig, als bekäme ich gleich zwei Babys!
 

In welcher Umgebung fühlst Du Dich am wohlsten?
Ich liebe die Atmosphäre in unserem Fitnessstudio. Sie ist herzlich, freundlich und stimulierend – sowohl physisch als auch beruflich. Was für ein Luxus, hier arbeiten zu dürfen!
 


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Louise in Fast Food Sport-BH und Once-on-never-off leggings
 

Hast Du diese Schwangerschaft anders als die beiden anderen erlebt?
Abgesehen davon, dass ich in allen drei Frühschwangerschaften rund um die Uhr brechen musste (in der ersten Schwangerschaft musste ich mich sogar bis zum Schluss regelmäßig übergeben), unterscheidet sie sich stark von den ersten beiden Schwangerschaften. Dieses Mal habe ich auch im zweiten und dritten Trimenon trainiert, und der körperliche Unterschied ist krass: Mir tut nichts weh, ich bin fitter, habe mehr Energie und bin weniger rund und schwer als in den früheren Schwangerschaften.
 

Nenne bitte drei Dinge, auf die Du in der Schwangerschaft nicht verzichten möchtest.
Auf das Damm-Massageöl von Weleda; mein Intim-, äh, Geheimtipp an alle Schwangeren: Massiert Euer Dammgewebe! Training; es ist ein Luxus, in der Schwangerschaft trainieren zu können, und ich wünschte, alle Schwangeren hätten diese Möglichkeit. Tabletten gegen Sodbrennen; die finden sich bei mir jederzeit griffbereit im Haus sowie in allen Taschen und Jackentaschen.
 

Was hast Du durch das Mamasein über Dich selbst gelernt?
Dass manche Pläne durchkreuzt werden, dass ich meiner Mutter ähnlicher bin, als ich dachte, und dass es ok ist, manchmal Fehler zu machen. Dass ich ganz einfach verletzlicher bin, als ich dachte – und das ist völlig in Ordnung.
 

Was möchtest Du denjenigen sagen, die ihr erstes Kind erwarten?
Genieße. Eile mit Weile. Alles hat seine Zeit. Du bist nicht perfekt und wirst deshalb auch keine perfekte Mutter abgeben. Verzeih Dir das schon jetzt, dann brauchst Du später im konkreten Fall nicht so hart gegen Dich zu sein. Lass, wenn möglich, andere am Mamasein teilhaben. Gerade am Anfang kann es schwierig sein, sich aus der Zweisamkeit zu lösen und die Baby-Blase zu verlassen. Mach die Schotten hoch für Deinen Partner, andere Erwachsene, Freunde und Familienmitglieder, sodass Du und Dein Baby Unterstützung bekommen und Du in Verbindung mit der Welt bleibst. Alleinsein schwächt!

 

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Louise in Fast Food Soft Sport BH und Once-on-never-off leggings
 

Wie sollte die Welt, in der Dein Kind aufwächst, idealerweise aussehen?
Schwierige Frage. Offener, herzlicher und solidarischer. Ich wünsche meinen Kindern eine Welt mit mehr Begegnungen und Erlebnissen in natura statt am Bildschirm und am Handy. Eine Welt, in der die Umwelt und die soziale Verantwortung wichtig sind. Ich wünsche ihnen eine Welt ohne Trumps und Putins.
 

Du bist ja speziell für das Mütter-Training ausgebildet. Was sind Deine besten Work-out-Tipps für Schwangere und frischgebackene Mütter?
Trainiere lieber oft und kurz als selten und lang. Stärke vor allem den Rücken und die tiefe Rumpfmuskulatur. Hör noch mehr als sonst auf Deinen Körper. Wenn man die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen kann, sollte man das ruhig tun. Ein paar Einheiten Spezialtraining unter Anleitung reichen meistens, damit man klarkommt. Nach der Entbindung sollte man es langsam angehen lassen. Aber man braucht nicht, wie viele glauben, ein Jahr mit der Wiederaufnahme des Trainings zu warten. Man kann ohne Weiteres nach 8 bis 10 Wochen mit leichtem Training beginnen, sofern die Bauchmuskeln nicht mehr auseinanderstehen. Kneifübungen und Spaziergänge kann man machen, sobald man genügend Kraft und Energie hat.
 

Was möchtest Du Deinen Kindern gern mitgeben?
Positive Energie, Schneid und eine gehörige Portion Neugier auf das Leben. Dass es wichtig ist, nett zueinander zu sein.
 

Was steht zuoberst auf Deiner Wunschliste?
Im Moment, ein gesundes Kind bei einer unkomplizierten Entbindung auf die Welt zu bringen. Ansonsten träume ich oft davon, mit meiner Familie eine Weile im Ausland zu leben.

 

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Louise mit Alba. (Louise in Langärmeliges Shirt aus Merinowolle und Once-on-never-off easy pants.)

 

 

 

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