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Asabea Britton

Asabea

Name: Asabea Britton

Beruf: Hebamme, Bloggerin, Instagram-Influencerin

Wohnort: Söderort in Stockholm, Schweden

Hintergrund: Aufgewachsen im Zentrum von Stockholm, hat wegen des beruflichen Engagements ihrer Eltern aber auch zeitweise in Ghana, Äthiopien und Uganda gelebt. Wollte eigentlich in die Fußstapfen ihres Vaters treten und Ärztin werden. Kam auf dem Weg zu einem Medizinstudienplatz in Kontakt mit dem Beruf der Hebamme – zu ihrem großen Glück, wie sie heute meint.

Familie: Lebensgefährte und zwei Söhne im Alter von 2,5 Jahren und 3 Monaten

Aktueller Meilenstein: Ist im Moment in Elternzeit und kümmert sich vor allem um ihren neugeborenen Sohn. Pflegt außerdem ihren Instagram-Account und ihren Blog, wo sie die Öffentlichkeit sensibilisieren will und Beiträge zum Muttersein postet. Modell für die Boob-Frühlingskollektion 2021.

Instagram: @asabea

 

Asabea, vielen Dank, dass wir mit Dir plaudern dürfen, wo Du doch gerade in Elternzeit bist. Du hast vor Kurzem Dein zweites Kind bekommen. Wie fühlst Du Dich?

Super! Besser als erwartet. Die erste Zeit mit Söhnchen Nummer zwei war wesentlich einfacher als die nach der ersten Geburt. Und mein älterer Sohn ist mit der Umstellung bisher toll zurechtgekommen, was natürlich alles viel einfacher macht.

 

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Du hast Deine Hausgeburt mit wunderbaren Bildern, Filmen und Worten, die aus tiefster Seele kamen, in den sozialen Medien geschildert. Kannst Du uns ein bisschen von dieser Geburtserfahrung erzählen und schildern, warum Du sie mit Deinen Followern teilen wolltest?

Die volle Kontrolle über die Geburt zu haben, war ein fantastisches Erlebnis. Dass ich die Bedingungen selbst steuern und den Körper, ganz wie ich es mir gewünscht hatte, ungestört arbeiten lassen konnte, war wahnsinnig stärkend.
Ich spreche auf meinem Instagram-Account ja viel vom Gebären. Insofern war es ganz normal für mich, von der eigenen Entbindung zu berichten. Außerdem fand ich es wichtig, die Geburt zu schildern, weil sie als Hausgeburt für Schweden untypisch war. Ich wollte zeigen, dass die Hausgeburt eine Alternative sein kann.

 

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Apropos „aus tiefster Seele“: Du setzt Dich stark für die Themen Frauengesundheit und das Recht jeder Frau auf eine sichere Schwangerschaft und eine selbstbestimmte Entbindung ein. Warum sind Dir diese Themen so wichtig? Gibt es Dinge, für die wir unbedingt sensibilisiert werden müssen?

Schwangerschaft und Geburt zählen zum Größten und Umwälzendsten, was man erleben kann. Etwas, das lange – ja, für den Rest des Lebens – prägt. Und etwas, das die Elternschaft und in der Folge auch die Kinder beeinflusst. Ich finde, wir sollten diesen Prozess behutsam behandeln. Wir sollten vertrauen auf die werdenden Mütter und ihre Fähigkeit, zu gebären und eigene Entscheidungen zu treffen, wie auch immer diese ausfallen. Ich will, dass wir den Gebärenden mehr Macht geben; dass wir von Seiten der medizinischen Versorgung ihnen bei der Geburt beistehen und mehr auf die individuellen Bedürfnisse statt auf die Norm achten. Meiner Meinung nach käme das nicht nur den jeweiligen Personen zugute, sondern der Gesellschaft insgesamt.
Ich will, dass alle Frauen wissen: Sie haben ein Recht auf eine selbstbestimmte Entbindung.

 

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Welche Tipps willst Du denjenigen mit auf den Weg geben, die zum ersten Mal Eltern werden?

Trau Dich, zu träumen und Deine Vorstellungen zu visualisieren. Sei aufgeschlossen und dazu bereit, die Dinge im Lauf der Zeit neu zu bewerten und Deine Ziele neu zu formulieren. Entscheide achtsam, welche Ratschläge Du annehmen möchtest. Ich weiß, dass es beim ersten Kind schwierig sein kann, sich auf den eigenen Instinkt zu verlassen. Aber versuch es auf jeden Fall, und falls es nicht klappt, lass Dir den Weg von Deinem Kind weisen; hör auf Dein Kind, es weiß nämlich, was es braucht.

 

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Wir haben uns so gefreut, dass Du als Hochschwangere Modell für uns und die neue Kollektion stehen wolltest. Nochmal vielen Dank! Welche Teile hast Du in der Schwangerschaft und Stillzeit besonders gern getragen?

Von Euch die 24/7 BHs und Slips. Diese Kleidungsstücke haben mir in zwei Schwangerschaften und in der Zeit dazwischen super Dienste geleistet. Und die beiden Teile, die ich nach dieser Schwangerschaft am allermeisten trage, sind Eure stützenden Umstandsstrumpfhosen und der Fast Food BH.

 

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Gibt es Dinge, ohne die Du als zweifache Mama das Haus nicht verlässt?

Nicht wirklich, denn ich bin ziemlich vergesslich. Was aber selten fehlt, sind – für den Fall von schlechter Laune – ein Snack für meinen älteren Sohn und das Tragetuch für meinen Jüngeren.

 

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Wir haben schon vor zwei Jahren mit Dir gesprochen, als Du gerade zum ersten Mal Mama geworden warst. Was hast Du beim zweiten Mal Mamawerden über Dich selbst gelernt?

Ich habe gelernt, dass ich unerwartet viel Geduld habe. Dass ich meinen Kindern gegenüber so viel Geduld aufbringen kann, macht mich manchmal richtig stolz. Schließlich bin ich früher ziemlich schnell in die Luft gegangen. Und durch die eigenen Kinder hat sich für mich bestätigt: Kein Kind ist dem anderen gleich. Deshalb funktioniert auch keine Methode und kein Rat für alle Kinder.

 

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Was möchtest Du Deinen Kindern gern mitgeben?

Ich wünsche mir, dass meine Kinder empathische, hilfsbereite und großzügige Personen werden, die sich trauen, ihr Recht einzufordern, ohne ihre Mitmenschen niederzuhalten. Vermutlich ist Letztgesagtes besonders wichtig, schließlich habe ich Söhne. Ich wünsche mir auch, dass meine Kinder selbstsicher werden und es in der Folge leicht haben werden, stabile Beziehungen aufzubauen.

 

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