Weißt Du, wer die Kleidungsstücke genäht hat, die Du kaufst?
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Weißt Du, wer die Kleidungsstücke genäht hat, die Du kaufst?

Die Modeindustrie ist eine lange Kette, und sie besteht aus Menschen. Am einen Ende stehst Du als Trägerin der Kleidungsstücke. Am anderen Ende stehen die Frauen und Männer, die die Baumwolle ernten, die Stoffe weben und die Kleidungsstücke nähen. Aber was weißt Du von diesen Menschen? Als Kunde ist es nicht leicht, die Menschen und Arbeitsbedingungen hinter der Kleidung zu sehen. Das wollen wir ändern.

Fashion Revolution Week 24.–30. April

Als am 24. April 2013 das Rana-Plaza-Gebäude bei Dhaka, Bangladesch, einstürzte, wurden 1 134 Textilarbeiter getötet und über 2 500 verletzt. Diese Tragödie war der Beginn der Fashion Revolution, eine in Großbritannien ansässige, gemeinnützige Interessensgemeinschaft, die eine jährlich weltweit stattfindende Kampagne in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt hat. Vom 24. bis 30. April vereint die Fashion Revolution Week Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt. Im Rahmen der Kampagne soll vermittelt werden, was Mode wirklich kostet. Zugunsten der Menschen und der Umwelt. Mit der Kampagne soll der Welt gezeigt werden, dass eine Veränderung möglich ist, zum Beispiel im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die die Kleider für unsere Welt anfertigen.

 

So denken wir bei Boob

Wir haben beschlossen, nur sinnvolle Kleidung zu entwerfen. Und wir kreieren die Kleidung im Hinblick auf Design, Funktion und Qualität so umweltverträglich wie möglich. Wir machen Kleidungsstücke mit so haltbarer Qualität, dass sie immer wieder getragen und gewaschen werden können.

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Unsere gesamte Produktion erfolgt in Europa, nämlich in Portugal (51 %) und in der Türkei (49 %). Wir stellen im Hinblick auf die ökologische und soziale Verantwortung hohe Anforderungen an unsere Lieferanten, und wir kooperieren ausschließlich mit Fabriken, die unseren Verhaltenskodex einhalten. Wir sind nicht auf den niedrigsten Preis und die schnellsten Lieferungen aus. Vielmehr wollen wir langfristige und enge Beziehungen aufbauen mit Lieferanten, die unsere Grundwerte in Bezug auf die Menschenrechte und den Umweltschutz teilen.

 

Mehr zu den Menschen und Fabriken hinter unserer Kleidung

 

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Name: Maria Madalena Gomes Barroso

Alter: 27 Jahre

Wohnort: Barcelos, Portugal

Beruf: Musterdesigner

Berufserfahrung: Ist seit 9 Jahren in der Branche tätig

Wie hat sich die Textilindustrie verändert und wie glaubst du wird sie sich in den nächsten 10 jahren entwickeln?

Bei unseren Kunden gilt immer mehr der Leitsatz „Qualität vor Quantität“. Deshalb glaube ich, dass wir wertvoll für sie sind. Ich hoffe, dass wir in 10 Jahren immer noch den heutigen hohen Qualitätsstandard haben. Wir dürfen nie vergessen: Wertarbeit ist der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit. 
 

Mehr ûber die Fabrik Irmaos Rodrigues, wo Maria Madalena arbeitet:

Irmaos Rodrigues ist eine Nähfabrik. Hier, bei unserem wichtigsten Kooperationspartner, werden fast die Hälfte unserer Kleidungsstücke genäht – 48 Prozent, um genau zu sein. Wir arbeiten seit 2012 mit Irmaos Rodrigues zusammen. Zum einen natürlich, weil man hier so kompetent ist, die hohe Qualität zu liefern, die wir verlangen. Zum anderen – und das ist uns nicht weniger wichtig –, weil das Unternehmen unsere Grundwerte in Bezug auf die Menschenrechte und den Umweltschutz teilt. Es macht große Anstrengungen, um seine Umweltauswirkungen zu minimieren. Und es ist darauf bedacht, seinen Angestellten gute Arbeitsbedingungen zu bieten.

Standort: Gilmonde, Barcelos, Portugal

Anzahl Mitarbeiter: 105 Personen, davon 85 Frauen und 20 Männer

Zertifizierungen: STANDARD 100 by OEKO-TEX® und GOTS

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Name: Sandra Maria Pereira Gomes

Alter: 41 Jahre

Wohnort: Gilmonde, Barcelos, Portugal

Beruf: Vorbereitende Arbeiten im chemischen Laboratorium der Fabrik Acatel

Berufserfahrung: Ist seit 22 Jahren in der Branche tätig

Wie hat sich die Textilbranche seit Deinem Berufseinstieg verändert? Und wie wird sie sich wohl in 10 Jahren präsentieren?

Die Hauptveränderung, die ich bemerke, sind die wachsenden Anforderungen im Hinblick auf die Produktqualität. Dadurch haben wir mehr Arbeit, aber auch eine facettenreichere Tätigkeit. Ich hoffe, dass wir in 10 Jahren immer noch ein hohes Beschäftigungsniveau haben und immer mehr Waren exportieren können.

 

Weitere Informationen über die Fabrik Acatel, in der Sandra Maria arbeitet:

Acatel, Acabamentos Têxteis SA, ist eine Färberei und Textildruckerei, die den Großteil unserer Kleidungsstücke mit Farbe belebt. Wir kooperieren seit 2014 mit Acatel. Die Arbeit ist von hoher Qualität gekennzeichnet, und die Fabrik teilt unsere Auffassung über die Bedeutung der Umwelt und der sozialen Verantwortung. Der Fabrik wurden auch diejenigen Zertifizierungen vergeben, die für uns wichtig sind, um eine möglichst faire Produktion unserer Kleidungsstücke gewährleisten zu können.

Standort: Gilmonde, Barcelos, Portugal

Anzahl Mitarbeiter: 178 Personen, davon 40 Frauen und 138 Männer

Zertifizierungen: STANDARD 100 by OEKO-TEX®, ISO 14001, ISO 9001, GOTS, Bluesign Partners und CTW

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Name: Bruno Filipe Ferreira Miranda

Alter: 40 Jahre

Wohnort: Barcelos, Portugal

Beruf: Abteilungsleiter

Berufserfahrung: War „schon immer“ in der Textilindustrie tätig

Wie hat sich die Textilbranche seit Deinem Berufseinstieg verändert? Und wie wird sie sich wohl in 10 Jahren präsentieren?

Die Qualitätsanforderungen sind gestiegen, und das Umweltbewusstsein ist gewachsen. Die Nachfrage nach Naturfasern und ökologischen Fasern ist ebenfalls gewachsen. Ich glaube, dass die Textilindustrie in Zukunft immer mehr mit recyceltem Material arbeiten muss, um neue Fasern herzustellen und um mehr Verantwortung für die Umwelt und unseren Planeten zu übernehmen.

 

Weitere Informationen über die Fabrik Avelana, in der Bruno Filipe arbeitet:

In der Fabrik Avelana Fábrica de Malhas S.A. werden Textilien hergestellt, und hier entsteht der Großteil unserer Kleidungsstücke. Wir kooperieren seit 2012 mit Avelana.

Standort: Abade de Neiva, Barcelos, Portugal

Anzahl Mitarbeiter: 42 Personen, davon 3 Frauen und 39 Männer

Zertifizierungen: GOTS und FAITRADE

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Was können wir alle tun?

Lass uns mit einer Frage beginnen, die uns alle angeht: Wie konsumiere ich? In Sachen Konsum haben wir mehr Macht, als wir glauben. Ein paar Überlegungen und Denkanstöße:

Kaufe ich Kleidungsstücke wie Waren des täglichen Bedarfs? In einem Kleidungsstück steckt viel schwere Arbeit. Und ein sehr niedriger Preis sagt viel über die Entlohnung dieser Arbeit aus. Ein anderer Aspekt ist die Umwelt: Jegliche Produktion hat Einfluss auf die Umwelt. Indem man etwas weniger Kleidung für etwas mehr Geld kauft, kann man ein Zeichen setzen, dass man für die Umwelt und die Menschen Sorge trägt.

Halte ich meine Kleidung im Kreislauf? Definiere ich bei Kleidungsstücken „neu“ als „fabrikneu“ oder als „aus dem Secondhandladen neu in meinem Schrank“? Kaufe ich Kleidung, die ich weiterverkaufen- oder weiterschenken kann? Kleidung, die im Kreislauf bliebt, ist automatisch umweltfreundliche Kleidung.

Außerdem: Sei neugierig. Finde heraus, wer Deine Kleidungsstücke gemacht hat und unter welchen Verhältnissen dies geschehen ist. Nimm direkt mit den Unternehmen Kontakt auf. Oder klicke auf diesen Link #WHOMADEMYCLOTHES? dann kommst Du zur Website der Fashion Revolution mit Informationen über die Fashion Revolution Week.

Wir von Boob finden die Arbeit von Fashion Revolution wichtig und machen deshalb darauf aufmerksam. Folge uns für weitere Informationen während der Woche auf Facebook und Instagram.Und hier findest Du weitere Informationen über unsere Nachhaltigkeitsarbeit und über die Materialien, die bei der Produktion unserer Kleidung verwendet werden.

 

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